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Brüssel (dpa) - Europas Zöllner haben im vergangenen Jahr gefälschte Waren im Wert von gut 740 Millionen Euro beschlagnahmt.

Die Summe nahm dabei im Vergleich zum Vorjahr zu, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. 2017 hatte sie sich noch auf etwa 580 Millionen Euro belaufen.

Die meisten der rund 27 Millionen beschlagnahmten Artikel kamen dabei im Jahr 2018 aus China. Mit weitem Abstand dahinter folgen Bosnien-Herzegowina, die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong und Kambodscha. Im Jahr zuvor hatten die EU-Behörden noch insgesamt rund 31 Millionen Waren abgefangen.

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Am häufigsten wurden Zigaretten beschlagnahmt (15 Prozent), gefolgt von Spielzeug (14 Prozent).

Gefälschte alkoholische Getränke kamen hauptsächlich aus Nordmazedonien, die Türkei war das wichtigste Herkunftsland für Parfüm und Kosmetikprodukte. Computerausrüstung stammte hauptsächlich aus Indien, Zigaretten aus Kambodscha und Verpackungsmaterial aus Bosnien-Herzegowina.

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