Werbung

Frankfurt/Main (dpa) - Der Autobauer Daimler will seine Zulieferer zu einer klimaneutralen Produktion bewegen. «Das wird zu einem Vergabe-Kriterium», sagte Daimler-Chef Ola Källenius auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt.

Er habe mit Freude zur Kenntnis genommen, dass viele Partner das Thema bereits erkannt hätten und gut unterwegs sein. Daimler selbst will seine eigenen Fabriken bis 2022 klimaneutral machen, wobei ein Teil der CO2-Emissionen auch mit Ausgleichszahlungen kompensiert werden soll.

Källenius schloss nicht aus, dass sein Konzern die strengen EU-Vorgaben zur Emission der Fahrzeugflotte im Jahr 2021 verfehlen könnte. Man habe zwar die richtigen Elektro-Fahrzeuge im Angebot, wisse aber nicht, was die Kunden tatsächlich wünschten. Eine Verfehlung des CO2-Ziele könne er daher nicht ausschließen. Daimler werde aber auf jeden Fall wirtschaftlich rational handeln. Der Konzern plant den weiteren Aufbau von Batteriewerken in China, den USA und in Deutschland.

Werbung
Werbung

Inklusive der Kleinwagenmarke Smart liegt Daimler im Pkw-Verkauf bis Ende August mit 1,58 Millionen Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahr ein Prozent im Minus. Man werde 2019 aber im Plus abschließen, erklärte Källenius.

BER-Betreiber: Tests im Terminal besser als erwartet
Keine Einigung bei Gasgesprächen Russlands mit der Ukraine
Koalition ringt um Klima-Kompromiss - und die eigene Zukunft
Künast-Klage scheitert: «Stück Scheiße» keine Beleidigung
Zoll verzeichnet immer mehr Produkt-Piraterie
Huawei schweigt zu Verfügbarkeit des neuen Top-Smartphones
VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück
Bluttests vor der Geburt unter Bedingungen auf Kassenkosten
Ryanair fürchtet weitere Verzögerungen für 737 Max
OECD warnt vor schwächstem Wachstum seit Finanzkrise
Parlament in Wien stimmt EU-Mercosur-Abkommen
Zahl der Baugenehmigungen geht abermals zurück
Um was es im Berliner Klimaschutz-Endspurt geht
EuGH-Urteil im Autoteilestreit
Dax unbeeindruckt von Zinsentscheidung der Fed
Investoren fordern Schutz des Amazonas
Freispruch in Japan für Ex-Atommanager wegen Fukushima
Wie funktioniert der Trisomie-Bluttest?
Trumps Handelskonflikte setzen US-Notenbank unter Druck
Bayern jubeln über positiven Start - Hoeneß wettert
USA werfen Iran «kriegerischen Akt» in Saudi-Arabien vor
Koalitionsspitzen beraten sich vor Klimakabinett
Urteil im Autoteile-Streit zwischen freien Händlern und Kia
Bayern-Start mit Pflichtsieg - Chancenwucher gegen Belgrad
US-Notenbank Fed senkt Leitzins um 0,25 Prozentpunkte
Bomben gegen den reichen Nachbarn: Was treibt Jemens Huthis?
Santander startet mit Digital-Bank Openbank in Deutschland 
Trump will Sanktionen gegen den Iran «bedeutend verstärken»
Generalstreik für den Klimaschutz? Ein Aufruf mit Risiko
In Israel droht Hängepartie - Große Koalition als Ausweg?